Menschen der Vivendra

Werner Bruderer – der Hockeyfan mit grossem Herz

Dass Wernis Herz für den ZSC schlägt, ist unübersehbar. In seinem Zimmer hängen Hockeyschläger, und wenn immer möglich, besucht er mit einer Gruppe die Matches im Stadion.

Werni ist sehr feinfühlig und empathisch, er spürt sofort, wie es den Menschen in seinem Umfeld geht. Ab und zu zündet er in der Kirche gerne eine Kerze an. Als Kind hatte er einen eigenen Hund. Ein Bild seines geliebten Lumpis hängt in seinem Zimmer. 

Das Vivendra-Oktoberfest hat ihm sehr gefallen. Er hat extra lederne Latzhosen getragen, es gab Weisswürste mit Brezen. Werni mag Schlager und hofft, dass die Gruppe wieder einen Ausflug an die Schlagernacht macht.

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Erwin Steffen - gerne unterwegs

Seit kurzem hat Erwin ein GA, das er ausgiebig nutzt. Am Hauptbahnhof entscheidet er jeweils spontan, wohin es gehen soll. Am liebsten fährt er ins Bündnerland, wo er gerne zu Fuss unterwegs ist. «Das GA ist mein Ticket für Freizeit und Freiheit.» Er sei kein richtiger Wanderer, aber das Laufen mache ihm viel Freude. Auch in seinen Ferien unternimmt er gerne Tagesausflüge, am liebsten mit seiner Freundin Laura, die ebenfalls in der Stiftung arbeitet.

Als er vor einigen Jahren in einem Ferienlager in Kos war, gehörte der Ausflug auf eine Kart-Bahn für Erwin zu den absoluten High-lights. Seither ist es einer seiner grossen Wünsche, einmal auf der Kart-Bahn in Wohlen fahren zu können. 

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Laura del Olmo – das Chrüterhäxli

Laura ist ausgebildete Agrarpraktikerin und wäre gerne Landwirtin geworden, was leider nicht klappte. Seit über 12 Jahren arbeitet sie nun in der Druckerei der Stiftung. 
Es war ein langer Weg bis dahin, aber ihr gefällt die abwechslungsreiche Arbeit und sie fühlt sich gut integriert. 

Lauras grosse Leidenschaft sind Kräuter und alles, was sich daraus herstellen lässt. Salben, Tinkturen, Öle oder Likör, sie kennt unzählige Rezepte. In ihrem Kräutergarten zieht sie verschiedene Heilpflanzen, was nicht in ihrem Garten wächst, findet sie in der Natur. Ihre wertvollen Produkte verschenkt sie an Freunde und Bekannte. 

Laura besucht auch leidenschaftlich gerne Mittelalter- märkte, wo sie Kräuter und Tinkturen kauft, die sie noch nicht kennt.

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Max Wiederkehr – loslassen können ist nicht einfach

Zwei der Kinder von Max Wiederkehr leben schon über 
50 Jahre in der Stiftung. Beide erkrankten als Kleinkinder und sind seither körperlich und geistig schwer beeinträchtigt.

Es war für die Eltern eine grosse Entlastung, als ihre Tochter in das neu gebaute Schulheim eintreten durfte, auch wenn die Trennung am Anfang sehr schwer war. Wenige Jahre später trat der jüngere Bruder ebenfalls ins Heim ein. Als die Stiftung ihr Konzept änderte, konnten beide in eine der Wohngruppen einziehen.

Mit 92 Jahren ist Max Wiederkehr froh, dass sich die Betreuenden um alles kümmern. «Loszulassen ist nicht einfach, aber wir haben die Gewissheit, dass unsere Kinder in der Stiftung bestens aufgehoben sind.»

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Nicole und Mauro – eine besondere Liebesgeschichte

Als die beiden sich vor über 25 Jahren in Oberweningen begegneten, war es Liebe auf den ersten Blick. «Es hat geknallt wie ein Champagnerkorken», erinnert sich Nicole. 

Allerdings dauerte es fast zwanzig Jahre, bis die beiden jetzt in der gleichen Wohngruppe leben. Ihre Tage sind ausgefüllt mit Arbeit im Atelier und verschiedenen Therapien. «Am liebsten sind wir im Wasser», sagt Mauro, «es fühlt sich so leicht an, man ist dann richtig frei.» Auch Ausflüge in den Wald machen beide sehr gerne.

Von der Gesellschaft wünschen sie sich Akzeptanz und Geduld, weil sie einfach mehr Zeit brauchen, um beispielsweise in einen Bus einzusteigen. Die Leute seien oft gestresst und liessen sie das spüren.

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Carmen d’Ambrogio – die Nachtwächterin

Carmen arbeitete viele Jahre im Tagdienst in Bachs, bevor sie vor 10 Jahren Teilzeit in die Nachtwache wechselte, wo sie allein für die Bewohnenden zuständig ist. Sie trägt gerne Verantwortung und mag Herausforderungen. Langweilig wird es ihr in den langen Nächten nie. «Das Wichtigste ist, dass alle sich wohlfühlen.»

Sie kennt die Bewohnenden schon viele Jahre. Weil die meisten nicht verbal kommunizieren können ist es wichtig, dass man sie versteht. Mittlerweile weiss Carmen, was die Geräusche und Töne bedeuten, mit denen sie sich ausdrücken. «Es ist wie das Lernen einer Fremdsprache.» 

In ihrem zweiten Beruf ist Carmen Naturpädagogin, was sie eben-falls sehr erfüllt. 

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Nyma und Emily – ein Herz und eine Seele

Seit dem Kindergarten sind Nyma und Emily beste Freundinnen. Purzelbäume schlagen und an den Ringen schaukeln, das macht den beiden munteren Mädchen in der Turnstunde viel Spass. Ins Hallenbad gehen sie besonders gerne, weil es dort zwei Rutschbahnen hat, auf denen man ganz schnell rutschen kann.

Während Emily noch eine Rechenstunde hatte, hat Nyma den Tisch gedeckt. Jeweils am Freitag kochen die Kinder mit ihren Betreuerinnen, am liebsten mögen die beiden Spaghetti. 

Grosses Thema ist die bevorstehende Halloween-Party, auf die sie sich riesig freuen. Nyma will sich mit einem Spitzenkleid als Prinzessin verkleiden, Emily wird als Eiskönigin Elsa zur Party gehen.

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Livia – zum ersten Mal in die Disco

Livia hat etwas Wichtiges vor, sie darf zum ersten Mal in die Disco. Natürlich will sie sich dazu hübsch machen und ein schönes Haarband anziehen. 

Unter der Woche lebt Livia in der Jugendwohngruppe, das Wochenende und die Schulferien verbringt sie bei ihrer Familie. Am meisten freut sie sich dann auf ihren heissgeliebten Bruder Fabio, der sie manchmal vom Bus abholt. Sie hilft ihrem Mami gerne beim Kochen, am liebsten macht sie Pizza oder bäckt einen Kuchen.

In der Schule hat sie am liebsten Singen, auch Basteln macht ihr Freude, und sie kurvt gerne mit dem Velo auf dem Pausenplatz herum. Livia kann ein wenig schwimmen und würde gerne einmal ans Meer fahren.

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